ELIANT & nachhaltig fruchtbare Böden :)

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223_Feldvergleich

Liebe ELIANT-Freunde,Das Klima ändert sich. Weltweit nimmt die Anzahl der starken Regenfälle zu. Das Wasser, das nicht von den Böden aufgenommen werden kann, fließt als Oberflächenwasser weg. Aus schmalen Rinnsalen werden reißende Bäche. Kulturland und Dörfer werden überschwemmt, die Schäden und die Kosten sind enorm. Besonders gravierend ist die großflächige Rodung der (Ur-)Waldbestände, um Land für die Intensivbewirtschaftung zu gewinnen, bei der ökologische Gesichtspunkte nur selten in Betracht kommen.

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Wieso können die Böden das Wasser nicht mehr aufnehmen?
Die alten und neu gewonnenen Böden bestehen aus mineralischer und organischer Substanz. Die organische Substanz aus Humus und mikrobieller Biomasse kann Wasser aufnehmen und halten. Die Wasseraufnahmefähigkeit der mineralischen Substanz – Steinchen und Sand – ist hingegen klein. D.h. Böden mit viel organischer Substanz nehmen Wasser auf, können es halten und geben es langsam wieder ab. Sie beugen so auch der Erosion vor.

Im Langzeitversuch der Anbausysteme Biologisch-Dynamisch, Organisch und Konventionell (DOK) wird wissenschaftlich nachgewiesen, dass der biologisch-organische und der biodynamische Anbau signifikant höhere Anteile an organischer Substanz und an Humus haben als der konventionelle Anbau.

Nach einem heftigen Regen zeigen sich im Versuchsgelände des DOK folgende Bilder:

Auf dem Foto links sehen Sie ein konventionell bewirtschaftetes Feld – rechts im Vergleich das biodynamisch bewirtschaftete Feld. (Fotos: Thomas Alföldi, FiBL)
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Der Boden ist die Grundlage
Gesunde Böden haben einen hohen Anteil an organischer Substanz mit einer unglaublich hohen Vielfalt an Bodenmikroben. Je höher diese Vielfalt, umso mehr Nährstoffe können die Wurzeln aus dem Boden aufnehmen und die Pflanze mit vielfältigen Substanzen ernähren. Je vielfältiger diese aufgenommenen Nährstoffe, je gesünder und schmackhafter sind die landwirtschaftlichen Produkte.
Im konventionellen Anbau wird diese Vielfalt an Mikroben durch die zum Teil auch gesundheitsgefährdenden Herbizide und Pestizide größtenteils vernichtet.

Das Totalherbizid Glyphosat (auch in Roundup enthalten)
Die Krebsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation stuft das Totalherbizid Glyphosat, das heute in der konventionellen Landwirtschaft in ganz Europa eingesetzt wird, als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Seine umweltschädliche Wirkung ist seit längerem bekannt.

ELIANT beteiligt sich zusammen mit seinen Trägerorganisationen an der Diskussion um Glyphosat. Sie zeigt, wie wichtig ganzheitliche Alternativen sind, wie z.B. die biodynamische und biologische Landwirtschaft. Wir danken sehr für Ihre Unterstützung, durch die wir diesen Einsatz leisten können.

Mit herzlichem Gruss
Für den ELIANT-Trägerkreis

Dr. med. Michaela Glöckler

Wir danken Ihnen, dass Sie Fördermitglied werden und ELIANT unterstützen und begleiten.
Die Allianz ELIANT leistet intensive Öffentlichkeitsarbeit, vertritt in Brüssel die Initiativen angewandter Anthroposophie und bildet Allianzen mit verwandten ökologischen und kulturellen Initiativen.

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