ClimateChange = ClimateExtremes – Klimawandel = KlimaExtreme

If all of Antarctica (SouthPole) melts – sealevels would rise 50+x m (164 feet).

Flucht vor dem Klima: Klimawandel als Globale Fluchtursache

Jedes Jahr werden weltweit mehr als 25 Millionen Menschen aufgrund der Veränderungen des Klimas und der Umweltbedingungen zur Flucht gezwungen.“ (Quelle: https://dgvn.de/aktivitaeten/einzelansicht/flucht-vor-dem-klima/)(https://dgvn.de/)

Es ist übrigens leider scheinbar nicht wahr, dass das Eis am Südpol nicht schmilzt.

„Viele Leute sind überrascht, wenn sie erfahren, dass sich in den vergangenen Jahren das Meereis rings um die Antarktis ausgedehnt hat. Der Fakt selbst ist korrekt. Vollkommen falsch jedoch sind zwei Dinge, die häufig – implizit oder explizit – aus diesem Fakt abgeleitet werden: Dass es mit der Erderwärmung dann ja wohl nicht so schlimm sei. Oder dass der Eiszuwachs am Südpol den dramatischen Schwund des Eises am Nordpol quasi ausgleiche.

Bei derartigen Fehlschlüssen werden mehrere Dinge vermischt bzw. übersehen.

Das Meereis dehnt sich aus, obwohl sich auch die Antarktis erwärmt

Es mag paradox klingen, aber die Fläche des antarktischen Meereises sagt wenig über die Temperaturen am Südpol: Sowohl der Ozean rings um die Antarktis hat sich in den vergangenen Jahrzehnten merklich erwärmt (Purkey/Johnson 2010), als auch der Kontinent selbst – die Westantarktis zum Beispiel gehört zu den Weltregionen, in denen die Temperaturen am stärksten gestiegen sind (Bromwich et al. 2013).

Als Ursache für die Ausdehnung des antarktischen Meereises hat die Forschung vor allem Veränderungen bei Windmustern und Ozeanströmungen identifiziert (Nghiem et al. 2016), die teilweise auf die Erderwärmung zurückgehen dürften. Salopp gesagt treiben die stärkeren Winde das Meereis wohl einfach weiter auseinander.

Nur das Meereis dehnt sich aus, das Landeis hingegen schrumpft

Es ist extrem wichtig, die beiden Arten von Antarktis-Eis auseinanderzuhalten:

Das Meereis schwimmt, wie der Name sagt, auf dem Meer; und wenn es schmilzt, hat das praktisch keine Auswirkungen auf den Meeresspiegel.

Das Landeis der Antarktis hingegen hat sich über Jahrtausende gebildet, es liegt wie ein mächtiger Gletscher auf dem Kontinent. Etwa 60 Prozent des gesamten Süßwassers der Erde sind im antarktischen Eisschild gespeichert, und wenn er verschwände, würde das die Meeresspiegel um mehr als 50 Meter anschwellen lassen.“

Quelle: https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-aber-am-suedpol-nimmt-die-eismasse-zu

„2018 war ein auffälliges Wetterjahr, wie aus Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht. Laut Pressesprecher Andreas Friedrich stand das Jahr ganz im Zeichen des Klimawandels, war es doch das wärmste, sonnigste und niederschlagsärmste Jahr seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen 1881.“

Quelle: https://ap-verlag.de/das-aussergewoehnliche-wetter-rekordjahr-2018/49868/

https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimawandel/klimawandel_node.html

Update: Klimawandel am Beispiel Österreich: Frost – Hagel

„500 mio € Schäden, nur 300 mio waren versichert, Grafik: Österr. Hagelversicherung“

„In den letzten sechs Jahren gab es fünf Jahre mit einem Schaden jenseits der 200 Millionen Euro.

So auch 2018 – Gesamtschaden in der Landwirtschaft: 270 Millionen Euro“, erklärt Dr. Kurt Weinberger von der Hagelversicherung.

„Der Klimawandel hat längst begonnen. Es braucht aber einen gesellschaftspolitischen Wandel. Schnelle, weitreichende und beispiellose Änderungen über alle Bereiche hinweg sind erforderlich, um die Erderwärmung in den Griff zu bekommen.“

Es müsse geklärt werden, wie die zukünftigen Schäden volkswirtschaftlich bewältigt werden können. „Rein privatwirtschaftlich ist das Thema für die Zukunft nicht zu lösen, und der Katastrophenfonds leistet zu geringe Summen im Schadensfall“, sagte Franz Prettenthaler von Joanneum Research. „Das heißt natürlich, dass auch zu Hause mehr geschehen muss und die gesamte Regierung wirkungsvolle Maßnahmen setzt“, so Reinhold Christian, Vizepräsident des Umweltdachverbandes. Die nationalen Erfordernisse können jedoch noch in die derzeit “ noch sehr lückenhafte österreichische Energie- und Klimastrategie“ eingearbeitet werden. https://www.unsere-zeitung.at/2018/12/15/klimawandel-folgen-bei-versicherungen-angekommen-in-der-politik-noch-nicht/

Dr White on Climate Change

Short Version:

Pretty long version:

 

Alles lebt von einem gewissen Gleichgewicht.

D.h. es wird nicht unbedingt insgesamt wärmer (wird es zwar tagsächlich) der Meeresspiegel steigt auch aber vielleicht 1m pro 100 Jahre – sondern die Temperatur- und Niederschlags- und Wind-Extreme nehmen zu.

Beispiel Wüste Sahara: Schwankung zwischen Tag- und Nachttemperatur von 20C bis 30C

„Climate change alters the hydrological cycle which is expected to increase the risk of heavy rainfall events and prolonged droughts.“

„Der Klimawandel ändert den Wasser-Zyklus und man erwartet anhaltendere Trockenheit- und Regen-Extreme“

„Regenschauer in Teilen der USA, Europas und Russlands – Dürre in Teilen Afrikas“

„In den USA stiegen die rekordnassen Monate in den östlichen und zentralen Regionen im Zeitraum 1980-2013 um mehr als 25 Prozent an. In Argentinien und den angrenzenden Länder nahmen sie um 32 Prozent zu. In Mittel- und Nordeuropa liegt der Anstieg zwischen 19 und 37 Prozent. Im asiatischen Teil Russlands wuchsen sie um rund 20 Prozent an, während Südostasien einen Anstieg von rund 10 Prozent aufweist.“

„Die Wissenschaftler legten strenge Kriterien zur Bestimmung von statistisch signifikanten Veränderungen an. Signifikante Veränderungen der Trockenextreme sehen sie bisher nur in Afrika südlich der Sahara und in der Sahel-Zone, wo die Trockenrekorde um bis zu 50 Prozent zugenommen haben. „Das bedeutet, dass etwa jeder dritte rekordtrockene Monat in diesen Regionen nicht ohne langfristigen Klimawandel stattgefunden hätte“, sagt Ko-Autor Dim Coumou vom Institute for Environmental Studies (IVM) an der Vrije Universiteit Amsterdam. „Eine zentrale Schlussfolgerung unserer Studie ist, dass die Landregionen in den Tropen und Subtropen im Allgemeinen mehr Trockenrekorde und die nördlichen mittleren bis hohen Breiten mehr Nässerekorde erleben – dies entspricht weitgehend den Mustern, die Wissenschaftler durch den menschgemachten Klimawandel erwarten.“

„UN-Klimagipfel entscheidet über zukünftige Niederschlagsextreme“

Quelle: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1029/2018GL079439

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Pressestelle www.pik-potsdam.de

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist eines der weltweit führenden Institute in der Forschung zu globalem Wandel, Klimawirkung und nachhaltiger Entwicklung. Natur- und Sozialwissenschaftler erarbeiten hier interdisziplinäre Einsichten, welche wiederum eine robuste Grundlage für Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darstellen. Das PIK ist ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft <https://www.leibniz-gemeinschaft.de/start/>.