Glyphosat und andere Pestizide in der Luft über Deutschland? #wtf

  • Jup der schöne blaue Planet ist vergiftet, eine „Entgiftung“ (Reduktion des Einsatzens von Chemie nicht nur auf Felder und Äcker) absolut wichtig um das Krebsrisiko aller zu reduzieren, ohne dabei zu verhungern.

„Da es heutzutage in der Landwirtschaft fast nur noch Monokulturen gibt und diese den Befall mit Schädlingen fördern, werden die meisten Felder großflächig mit Pestiziden besprüht. Problematisch ist nicht nur die Verwendung der Pestizide in der Landwirtschaft, sondern auch, dass die Chemikalien viele nützliche Lebewesen töten und damit das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen.“ (Quelle)

Pestizide und ihre Rückstände reichern sich nach ihrer Aufnahme über das Trinkwasser und pflanzliche und tierische Lebensmittel im Fettgewebe an und können langfristig Krebs verursachen, unfruchtbar machen und Schäden am Erbgut hervorrufen.“ (Quelle)

  • Hersteller von Pestiziden müssen nachweisen, dass ihre Chemikalien auch der dümmste Bauer verwenden kann ohne sich selbst und andere dabei gesundheitlich zu beeinträchtigen.
  • „Die Wechselwirkungen dieser Stoffe aus der Luft auf den Menschen sind noch gänzlich unbekannt. Die Ergebnisse mit nicht-biologischen Sammelmedien lassen erkennen, dass Glyphosat weiter in der Luft verbreitet ist als jeder andere untersuchte Wirkstoff. Das Auftreten dieses Pestizids direkt in der Luft wurde in diesem Umfang bislang noch nicht dokumentiert.“
  • „Zu den weitverbreiteten Pesizid-Wirkstoffen gehören Glyphosat, Chlorthalonil, Metolachlor, Pendimethalin, Terbuthylazin, Prothioconazol-desthio (Abbauprodukt des Prothioconazols), Dimethenamid, Prosulfocarb, AMPA, Flufenacet, Tebuconazol, Aclonifen, Chlorflurenol, HCH-gamma (Lindan), MCPA (2-Methyl-4-chlorphenoxyessigsäure), Epoxiconazol und Folpet. Die aufgeführten Pestizid-Wirkstoffe wurden bei einem Drittel (16 Standorte) der 49 Passivsammler-Standorte nachgewiesen.“
  • „Ein regelmäßiges Monitoring dieser Wirkstoffe in der Luft ist eine Aufgabe, die in den Bereich des Im-
    missionsschutzes gehört und zu den Vorsorgepflichten des Staates zählen sollte“ <- so sieht es aus, lieber Staat es ist Deine PFLICHT Deine Bürger zu schützen!
  • „In allen Proben nicht-biologischen Ursprungs wurde Glyphosat (100 Prozent aller Standorte von Passivsammlern und Filtermatten) festgestellt. Die geringste Gesamtbelastung fand sich im Nationalpark Bayerischer Wald (Proben-Nr. 748/1007). Hier wurden neben Glyphosat noch 4 weitere Pestizid-Wirkstoffe registrier“ Quelle: 20201006_UIM_Bericht_Pestizid-Messungen-deutschlandweit.pdf
  • „Als wir vor einigen Jahren in einem aufwändigen, deutschlandweiten Messprojekt unsere Luft auf Pestizide untersuchten, fiel uns Pendimethalin besonders negativ auf.“
  • Wer noch meh rinfos zu dem Horror möchte: https://www.boell.de/de/pestizidatlas
  • Danke umweltinstitut.org!!! Ihr macht den Job den ein auf allen Ohren und Augen taub-blinder Staat machen sollte!

mehr zu dem Horror: https://generation-nachhaltigkeit.at/glyphosatetaskforce-org-lobbygroup-pro-roundup-pro-monsanto-and-pro-glyphosatglyphosatetaskforce-org/

Q: Was ist Chlortoluron? Wofür wird es (meistens) verwendet? und wie gefährlich ist es für die menschliche Gesundheit?

Chlortoluron (auch Chlortoluron geschrieben) ist ein Phenylharnstoff-Herbizid, das zur Bekämpfung von breitblättrigen Unkräutern und einigen Gräsern, hauptsächlich in Getreidekulturen (z. B. Weizen und Gerste), eingesetzt wird. Es wird vor dem Pflanzen als Blattspray oder auf den Boden aufgetragen.

Profil für die menschliche Gesundheit: Behördliche Überprüfungen und Datenbanken beschreiben, dass Chlortoluron eine geringe akute Toxizität bei Säugetieren aufweist, aber auf mögliche chronische Bedenken hinweist – einschließlich Hinweise auf Auswirkungen auf die Fortpflanzung, potenzielle Karzinogenität in einigen Tierstudien und endokrinschädigende Eigenschaften.

Berufliche und ernährungsbedingte Risikobewertungen für zugelassene Anwendungen haben in vielen Fällen ein akzeptables Risiko ergeben, wenn die Anweisungen auf dem Etikett und die Rückstandsgrenzwerte eingehalten werden. Einige Behörden und Interessengruppen stufen es jedoch als möglicherweise krebserregend/reproduktionstoxisch ein und weisen auf Umweltpersistenz und Grundwasserauswaschungspotenzial hin.

Praktische Erkenntnisse: Eine kurzfristige versehentliche Exposition stellt im Allgemeinen im Vergleich zu vielen Pestiziden ein geringes Risiko dar, aber eine langfristige/chronische Exposition (Rückstände, kontaminiertes Wasser oder wiederholter beruflicher Kontakt) hat in einigen Gerichtsbarkeiten zu behördlicher Vorsicht und weiteren Einschränkungen geführt – befolgen Sie daher die auf dem Etikett angegebenen PSA- und MRL-/Trinkwasserrichtlinien. herts.ac.uk