Im Hambacher Forst ist die Hölle Los – Kohle Geld gegen Mensch und Natur

 

Walmart – „DER“ Laden in USA, doppelt so viel Umsatz wie Amazon (2017) – installiert Solar auf 6% seiner Laden-Dächer, warum? Günstiger als Strom einzukaufen!

„‘We’re not in the sustainability business, we’re in real estate.’ Wal-Mart’s green maven David Ozment.

Wal-Mart has installed 105 megawatts of solar panels–enough to power about 20,000 houses–on the roofs of 327 stores and distribution centers (about 6% of all their locations). That’s enough to make Wal-Mart the single biggest commercial solar generator in the country. And it intends to double its number of arrays by 2020.“

https://www.forbes.com/sites/christopherhelman/2015/11/04/walmarts-everyday-renewable-energy/

Update: Kohle Verstromung lohnt in Australien nicht mehr

Buch welches Klimawandel einfach erklärt: https://www.klimawandel-buch.de/

Australien hat gigantische oberirdische Kohlevorkommen und exportiert viel Kohle nach China.

„Die Stromerzeugung mit der Hilfe von Sonne und Wind wird zunehmend billiger. Die Zeiten, in denen sich neue Solaranlagen nur rechneten, wenn die Kilowattstunde eingespeisten Stroms mit 35 oder mehr Cent vergütet wurde, sind längst vorüber. Aktuell, das heißt, ab 1. Januar 2019, gibt es je nach Anlagengröße 7,93 bis 11,47 Cent pro Kilowattstunde für Strom aus neuinstallierten Solaranlagen. Aber nur, wenn ihre Leistung nicht größer als 750 Kilowatt ist.

Alles, was darüber liegt, kann nur mit garantierten Einspeisepreisen rechnen, wenn es zuvor in einer Ausschreibung den Zuschlag bekommen hat. Die in diesem Rahmen zuletzt vereinbarten Vergütungen lagen durchschnittlich bei 5,27 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht in etwa den Preisen, die derzeit auch an der Leipziger Strombörse gezahlt werden müssen.

Für Australien hat kürzlich eine Untersuchung gezeigt, dass es dort inzwischen günstiger ist, Windkraft- oder Solaranlagen zu errichten, als Kohlekraftwerke zu bauen. Das gelte selbst, wenn die Anlagen mit Speichern ergänzt würden, berichtet die Plattform Econews. Sie beruft sich dabei auf eine von der australischen Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) gemeinsam mit dem Australian Energy Market Operator AEMO erstellte Studie.“

„Unsere Daten bestätigen, dass einerseits die bestehenden, mit fossilen Kraftstoffen arbeitenden Kraftwerke aufgrund der bereits erfolgten Abschreibungen wettbewerbsfähig sind, aber andererseits Solar- und Windkraftanlagen verglichen mit allen anderen neuen Anlagen die günstigste Technologie sind, um in Australien Strom zu erzeugen.“
Paul Graham, CSIRO, Hauptautor der Studie

Quelle: https://www.heise.de/tp/news/Sonne-und-Wind-Erneuerbare-guenstiger-als-Kohlekraftwerke-4260072.html

Update: Klimawandel am Beispiel Österreich: Frost – Hagel

„500 mio € Schäden, nur 300 mio waren versichert, Grafik: Österr. Hagelversicherung“

„In den letzten sechs Jahren gab es fünf Jahre mit einem Schaden jenseits der 200 Millionen Euro.

So auch 2018 – Gesamtschaden in der Landwirtschaft: 270 Millionen Euro“, erklärt Dr. Kurt Weinberger von der Hagelversicherung.

„Der Klimawandel hat längst begonnen. Es braucht aber einen gesellschaftspolitischen Wandel. Schnelle, weitreichende und beispiellose Änderungen über alle Bereiche hinweg sind erforderlich, um die Erderwärmung in den Griff zu bekommen.“

Es müsse geklärt werden, wie die zukünftigen Schäden volkswirtschaftlich bewältigt werden können. „Rein privatwirtschaftlich ist das Thema für die Zukunft nicht zu lösen, und der Katastrophenfonds leistet zu geringe Summen im Schadensfall“, sagte Franz Prettenthaler von Joanneum Research. „Das heißt natürlich, dass auch zu Hause mehr geschehen muss und die gesamte Regierung wirkungsvolle Maßnahmen setzt“, so Reinhold Christian, Vizepräsident des Umweltdachverbandes. Die nationalen Erfordernisse können jedoch noch in die derzeit “ noch sehr lückenhafte österreichische Energie- und Klimastrategie“ eingearbeitet werden. https://www.unsere-zeitung.at/2018/12/15/klimawandel-folgen-bei-versicherungen-angekommen-in-der-politik-noch-nicht/

schauen Sie selbst: https://www.google.de/maps/place/Forst+Hambach/

„Der Kampf um den Hambacher Forst ist eine Grundsatzfrage: Was ist wichtiger – kurzfristiger Profit oder langfristiges Wohlergehen?“

„Die Entscheidung wird die Energiezukunft Deutschlands prägen: Wenn der Wald abgeholzt und die Kohle verbrannt wird, ist das ein deutliches Zeichen, dass das bisherige „buisness as usual“ weiter fortgesetzt wird – Deutschland wird die Emissionswerte überschreiten und selbst einen deutlichen Beitrag zum Klimawandel leisten. Wenn der Wald aber stehen bleibt und damit die Kohle im Boden, könnte das einen echten Wendepunkt in Deutschlands Energiegeschichte bedeuten.“

Quelle: https://www.dw.com/de/kommentar-der-kampf-um-den-hambacher-forst-ist-eine-grundsatzfrage/a-45523910

Über 50% Erneuerbarer Stromerzeugung im März 2019 über German clean power output ‚tops 50%‘

https://www.pv-magazine.de/2019/04/02/energy-charts-544-prozent-erneuerbare-an-der-nettostromerzeugung-im-maerz/

https://renews.biz/52404/