Ist Handy-Strahlung gefährlich?

Ist Handy-Strahlung gefährlich?

Dass Mobilfunkgeräte praktisch sind steht ausser Frage.

Noch nie konnte man so schnell so viele Informationen rund um den Globus senden oder abrufen („Googeln“) mit so einem kleinen Gerät.

Evtl. ist auch gar nicht die Frage den Mobilfunk gänzlich zu verteufeln, sondern: Welcher Grenzwert für elektro Magnetische Strahlung ist der Richtige?

Niemand würde sich freiwillig vor eine RADAR-Anlage stellen oder? (welche natürlich mit viel viel mehr Watt-Leistung (7 kW bis 20 MW) arbeitet als ein Handy oder ein Funkmast)

von US-Hersteller: https://de.wikipedia.org/wiki/Raytheon https://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitssch%C3%A4den_durch_milit%C3%A4rische_Radaranlagen#cite_note-Hitzewelle-1
von US-Waffen-Hersteller Raytheon, https://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitssch%C3%A4den_durch_milit%C3%A4rische_Radaranlagen#cite_note-Hitzewelle-1

Gesundheitsschäden durch militärische Radaranlagen:“ „Juni 2006 hatte die Bundeswehr bei 679 von 3.500 Stellern eines Entschädigungsantrags den Zusammenhang einer Krebserkrankung mit ihrer dienstlichen Tätigkeit anerkannt“

„Die Schadwirkung ging somit nicht von der eigentlichen Radar-Mikrowellenstrahlung aus, sondern von der nebenbei in der Elektronik der Geräte erzeugten Röntgenstrahlung (Ionisierende Strahlung), deren Schadwirkung wissenschaftlich erwiesen ist.“

(Quelle: Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/C%2DNetz
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/C%2DNetz

Noch nie wurde so viel mobil „gefunkt“ wie jetzt.

In fast jedem Haushalt stehen WIFI-Router (und Repeater) und WIFI-fähige Drucker und TV-Geräte.

Dazu kommen die Laptops, SmartPhones und manchmal sogar ein Tablet.

Da funkt es ordentlich auf allen Frequenzen.

Noch dazu kommen viele tausende Satelliten von SpaceX-Starlink und bald auch Amazon „Projekt Kuiper“ & OneWeb (und wer noch?)

Diese „fliegenden Handymasten“ funken in den Ku– und Ka-Frequenzbändern:

  • Ku-band Spektrum 12 bis 18 GHz
    • „Ku“ steht für „Kurz unten“ Band direkt unter dem „kurzen“ K-Band.
  • Ka-band verwendet 26,5 bis 40 GHz Segment des elektromagnetischen Spektrums (Überschneidung mit 5G?)
    • „Ka“ steht für „Kurz oben“
  • Automatische Übersetzung aus der Quelle: https://www.getconnected.aero/2017/09/lkuka-band-satellites-mean/

HandyStrahlung wie starke Sonnenbestrahlung?

„Deshalb startete die Münchener Verum-Stiftung das REFLEX-Projekt, das ein für alle Mal klären sollte, ob es überhaupt irgendeine biologische Wirkung von Handystrahlen gibt.“

„Ließe sich diese Fragestellung verneinen, dann könnte man sich jede weitere Studie über vermutete gesundheitliche Effekte der Handystrahlung ersparen.“

„Die von der EU mit 3,2 Millionen Euro geförderte Studie“ (laut dieser Vortrags-PDF ware es nur  2.059.450€) „wurde im Zeitraum 2000 bis 2004 europaweit in mehreren Zentren durchgeführt, darunter auch in Wien unter der Leitung von Hugo Rüdiger, dem früheren Chef der Arbeitsmedizin an der Wiener Medizin-Universität.

Ergebnis: Handystrahlung könne zu DNA-Strangbrüchen führen und – ähnlich wie starke Sonnenbestrahlung –ein erhöhtes Krebsrisiko bedeuten.“

„Für die Mobilfunkindustrie war dies ein Schlag ins Gesicht.“

„„Die Effekte passieren nämlich weit unterhalb der derzeit geltenden Grenzwerte“,“ (laut dieser Vortrags-PDF schon ab SAR Wert von 0.3  W/kg) „erklärte der Münchener Internist Franz Adlkofer, Koordinator der REFLEX-Studie.“

Quelle: https://www.profil.at/home/rufunterdrueckung-das-sittenbild-handystudien-226363

„Für die Studie wurde die so genannte Mutagenität von elektromagnetischen Feldern, überprüft.“

„Man untersuchte Veränderungen in der Erbsubstanz, die der mögliche Beginn einer Tumorerkrankung sind.“

„Ein Teil der Tests wurde an menschlichen Promyelozyten – einer Vorstufe von Zellen der Blutbildung – durchgeführt.“

„Eine Mutation solcher Zellen kann in weiterer Folge zu Leukämie und ähnlichen Erkrankungen des blutbildenden Systems führen.“

„Das Ergebnis: Es gibt tatsächlich einen gentoxischen Effekt auf menschliche Zellkulturen von Mobilfunkstrahlen in der Stärke, wie sie von jedem GSM-Handy erzeugt werden“

Quelle: https://www.teltarif.de/arch/2005/kw31/s18123.html

Alles grösser als 0.3 W/kg SAR nicht gut?

Die meisten SmartPhones liegen aktuell leider weit über 0.3 W/kg.

Mit der Suche dieser Website können Sie sehr schnell die SAR Daten ihres Mobiltelefons ermitteln: https://www.gsmarena.com/

Hier eine Dosis/Wirkungsbeziehung: Sie zeigt, das die DNA-Strangbruchrate in menschlichen Fibroblasten nach einer 24-stündigen Exposition unter on/off-Bedingungen bereits bei einen SAR-Wert von 0,3 W/kg ansteigt, bei einem SAR-Wert von 1 W/kg den Gipfel erreicht und anschließend bis 2 W/kg unverändert bleibt. Quelle: https://web.archive.org/web/20070330152022/https://www.aekwien.at/aekmedia/REFLEX_Vortrag.pdf
Hier eine Dosis/Wirkungsbeziehung: Sie zeigt, das die DNA-Strangbruchrate in menschlichen Fibroblasten nach einer 24-stündigen Exposition unter on/off-Bedingungen bereits bei einen SAR-Wert von 0,3 W/kg ansteigt, bei einem SAR-Wert von 1 W/kg den Gipfel erreicht und anschließend bis 2 W/kg unverändert bleibt. Quelle: https://web.archive.org/web/20070330152022/https://www.aekwien.at/aekmedia/REFLEX_Vortrag.pdf

Die Top10 der SmartPhones:

Jährlich werden etwa 1.5 Milliarden (!) SmartPhones verkauft.

Quelle: https://www.statista.com/statistics/263437/global-smartphone-sales-to-end-users-since-2007/

SmartPhone Marken: 2021 (Q1+Q2)

[105][106]

  • Samsung: 134 million (20% market share)
  • Apple: 108 million (16% market share)
  • Xiaomi: 101 million (15% market share)
  • OPPO: 72 million (11% market share)
  • Vivo: 68 million (10% market share)
  • Others: 195 million (29% market share)
  • Total: 678 million (100% market share)

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_best-selling_mobile_phones#2020

https://www.visualcapitalist.com/top-smartphone-brands-2020/

Ein Beispiel: Samsung A51

Das Samsung A51, hat im Vergleich mit anderen SmartPhones tatsächlich einen recht geringen SAR Wert von

  • 0.80 W/kg (Kopf)
  • 0.67 W/kg (Körper)

Quelle: https://www.gsmarena.com/samsung_galaxy_a51-9963.php

Welcher aber immer noch um den Faktor 2.6x über 0.3 W/kg liegt.

https://www.zdnet.com/article/top-android-smartphones-these-are-the-best-selling-phones-in-the-post-premium-era/

Was kann man tun? Der Verbraucher soll es richten?

  1. WLAN-Nachtschaltung: Fritzboxen so einstellen, dass das WLAN Nachts abschaltet
  2. Der Verbraucher soll den Markt regulieren in dem dieser sich aktiv für „das Gute“ entscheiden (Handy mit geringerm SAR wert) um die Hersteller dazu zu zwingen, nur noch gering strahlende Handys herzustellen, deshalb hier:

Top 10 der strahlungsärmsten Smartphones (SAR / Faktor)

  1. Samsung Galaxy Note 10+ (0,187 / -0,92)
  2. Samsung Galaxy A8 (2018) (0,241 / -0,91)
  3. Samsung Galaxy S8+ (0,260 / -0,87)
  4. Samsung Galaxy S8 (0,315 / -0,87)
  5. Samsung Galaxy A80 (0,220 / -0,86)
  6. Samsung Galaxy S9+ (0,294 / -0,86)
  7. LG G8X ThinQ (0,270 / -0,85)
  8. Wiko View 2 Go (0,287 / -0,85)
  9. Samsung Galaxy S9 (0,362 / -0,85)
  10. Samsung Galaxy A90 5G (0,377 / -0,85)

Quelle: https://www.googlewatchblog.de/2020/12/handystrahlen-test-das-smartphones/

https://www.connect.de/vergleich/strahlungsarme-handys-bestenliste-1500639.html

Rank Phone SAR Carrier
1. Samsung Galaxy Note 8 0.17 Unlocked
2. ZTE Axon Elite 0.17 Unlocked
3. Verykool Vortex RS90 0.18 Unlocked
4. Samsung Galaxy Note 0.19 T-Mobile
5. ZTE Nubia 5 0.225 Unlocked
6. Samsung Galaxy Note 2 0.28 Verizon
7. Samsung Galaxy Mega 0.321 AT&T
8. Kyocera Dura XT 0.328 Sprint
9. Pantech Discover 0.35 AT&T
10. Samsung Galaxy Beam 0.36 Unlocked

Quelle: https://emfacademy.com/lowest-radiation-cell-phones/

Frequenzen: von GSM, LTE, WLAN und 5G

In folgender Vortrags-PDF wird speziell das 1800Mhz GSM Spektrum („normales Handy telefonieren“ wie man es von einem alten Nokia kennt) untersucht:

https://web.archive.org/web/20070330152022/https://www.aekwien.at/aekmedia/REFLEX_Vortrag.pdf
Quelle: https://web.archive.org/web/20070330152022/https://www.aekwien.at/aekmedia/REFLEX_Vortrag.pdf
  • „Was für Methoden wurden angewandt? Da ist zum einen der Mikronukleus-Test.“
  • „Eine Zunahme der Micronuklei in sich teilenden Zellen weist darauf hin, dass entweder das Programm der Zellteilung gestört ist oder dass, was in unserem Fall zutreffen dürfte, von Chromosomen, den Trägern der Gene, abgespaltenes Material als kleiner Extrakern erscheint.“
  • „Die Abbildung zeigt solche Mikrokerne in sich teilenden HL60-Zellen, nachdem die HL60-Zellen RF-EMF ausgesetzt waren.“
https://web.archive.org/web/20070330152022/https://www.aekwien.at/aekmedia/REFLEX_Vortrag.pdf
Quelle: https://web.archive.org/web/20070330152022/https://www.aekwien.at/aekmedia/REFLEX_Vortrag.pdf

Quelle: Vortrag 2004 in Brüssel: https://web.archive.org/web/20070330152022/https://www.aekwien.at/aekmedia/REFLEX_Vortrag.pdf

  • Die folgenden Umgangsempfehlungen der Ärztekammer sollen nicht nur für Kinder gelten:
  • Kinder unter 16 Jahren sollten Handys nicht benutzen.
  • Nur in dringenden Fällen und dann nur kurz telefonieren.
  • Handy in der Hosentasche und auch SMS-Versenden unter der Schulbank kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und sollte daher gänzlich unterlassen werden.
  • Beim Versenden von SMS das Handy vom Körper fernhalten.
  • Handy nachts ausschalten – wenn eingeschaltet, nicht in Kopfnähe aufbewahren.
  • Nicht in Fahrzeugen (Auto, Bus, Bahn) telefonieren, da hier das Handy mit höherer Leistung strahlt.
  • Auch Headsets sind nicht empfehlenswert, da das Kabel häufig wie eine Antenne das Signal weiterleitet.
  • Keine Spiele am Handy spielen.
    • oder: wenn dann nur im Flugmodus.

Quelle: https://www.teltarif.de/arch/2005/kw31/s18123.html?page=2

Herr Prof. Dr. med. Franz Adlkofer: erhebt schwere Vorwürfe an die Politik als Handlanger der Wirtschaft: (hoffentlich nicht) Sein letztes Interview! Strahlung, 5G und der Lobbyismus

Gegendarstellung:

Prof. Dr. Günter Speit von der Universität Ulm hat, auf Ersuchen des Wiener Arbeitsgruppenleiters, im Jahr 2006 unabhängige Wiederholungsstudien durchgeführt (an der auch Mitarbeiterinnen aus der Wiener Arbeitsgruppe beteiligt waren) mit folgendem Ergebnis: „In keinem der Experimente ergab sich ein Hinweis auf eine genotoxische Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern“ und weiters: „Diese Daten von Rüdiger sind nicht reproduzierbar und absolut unplausibel. Diesen Daten ist aus wissenschaftlicher Sicht keine große Bedeutung beizumessen“

Quelle: https://fmk.at/wissenschaft/studien/osterreich/reflex-studie/

Übersicht über GSM-Handy-Frequenzen:

https://en.wikipedia.org/wiki/GSM_frequency_bands

Automatische Übersetzung aus dem Englischen: Studie angeblich gefälscht?

Angeblich kein Zusammenhang zwischen Handy-Strahlung und Krebs

„Die Reflex-Studie (Wiener Teil)“

„Der in Wien durchgeführte Teil der REFLEXSTUDIE wurde öffentlich als betrügerisch beschuldigt, was zu Untersuchungen der Medizinischen Universität Wien führte, an der die Studie durchgeführt wurde.

Infolgedessen wurde ein Teil der Studie wegen offensichtlicher Entblindung wiederholt.

In einem von FMK und FGF (Forschungsgemeinschaft Funk) organisierten wissenschaftlichen Workshop zum Thema „Mobile Telecommunications and genetic Make-up“ im Jahr 2008 gaben Experten Einblicke in die REFLEX-Studie und andere relevante wissenschaftliche Studien.

Dieser Artikel fasst die Inhalte des Workshops zusammen:

Schädigen Mobiltelefone das genetische Make-up?

Diese Frage beantworteten vier internationale hochkarätige Referenten bei einer Informationsveranstaltung der Forschungsgemeinschaft Funk e. V. (FGF) und des Forum Mobilkommunikation (FMK) am 17.9.2008 in Wien.

Die Veranstaltung bot sowohl einen Überblick über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf diesem Gebiet als auch diskutierte die jüngsten Kontroversen um die offenbar manipulierten Studien an der Medizinischen Universität Wien.

Die Experten waren sich einig, dass höhere und überprüfbarere Qualitätskriterien erforderlich sind, um eine gute wissenschaftliche Praxis zu gewährleisten.

Genotoxizität, Prof. Dr. Jürgen Kiefer, ehemals Universität Gießen, Deutschland

Der renommierte Physiker gab einen Einblick in die komplexe Welt der Genotoxizität.

„Genotoxische Veränderungen in der DNA treten auch in unbehandelten Zellen auf-als Folge physiologischer und biochemischer Prozesse, und dies begrenzt die Empfindlichkeit eines Testverfahrens“, so Kiefer.

Dies bedeutet, dass einige Tests, die experimentell leicht verfügbar sind, nicht ausreichen, um eindeutige genotoxische Wirkungen nachzuweisen, sondern dass ein kohärentes Wirkungsprofil nachgewiesen werden muss.

Die Auswirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern auf das menschliche Erbgut – ein überblick;

Prof. Dr. Günter Obe, ehemals von der Universität Duisburg-Essen, Deutschland

Der Spezialist für Zytogenetik, Prof. Dr. Obe, wies auch auf die Schwierigkeit der Auswertung von Studien an Mobiltelefonen hin und erklärte, dass eine genaue Untersuchung der experimentellen Parameter und das Bewusstsein für die Mechanismen, die zur Schädigung der chromosomalen DNA führen, erforderlich sind.

Zum konkreten Forschungsszenario sagte er: „Analysen der Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (EMF) auf die Schädigung des Erbguts und die Entstehung von Krebs sind überwiegend negativ. Positive Befunde sind oft nicht überzeugend und deuten eher auf Mängel bei der Durchführung der Experimente hin.“

Er erklärte dem Publikum, dass dies durch eine positive Korrelation zwischen mutagenen und krebserzeugenden Wirkungen erklärt werden kann: “Wenn hochfrequente elektromagnetische Felder (Anmerkung: wie bei Mobiltelefonen) mutagen sind, sollten sie daher auch krebserregend sein. Studien an Mäusen und Ratten sowie epidemiologische Studien am Menschen sind jedoch weitgehend negativ. Daher ist es auch nicht möglich, aus diesen Analysen eine mutagene Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder abzuleiten“, so Obe.

Die Reproduzierbarkeit von genotoxischen Wirkung verursacht durch Hochfrequenz-EMF finden sich in dem REFLEX-Projekts, Prof. Dr. Günter Speit, Ulm University, Germany
Humangenetik-Spezialist Dr. Speit stellte die unabhängigen Wiederholungsstudien zu den Ergebnissen an Zellkulturen im Rahmen des EU-Projekts REFLEX vor.

Mehrere Experimente wurden in seinem Labor in Zusammenarbeit mit Kollegen von Prof. Rüdiger (Wien) durchgeführt.

„In keinem der Experimente gab es Hinweise auf eine genotoxische Wirkung durch hochfrequente elektromagnetische Felder“, sagte Speit.

Außerdem, die Möglichkeit einer Fehlfunktion die Belichtung Einheit und die Unterschiede in der Durchführung der Experimente wurde auch ausgeschlossen.

Wissenschaftliche Methodik und Kommunikation, Prof. Dr. Alexander Lerchl, Jacobs University Bremen, Deutschland Prof. Alexander Lerchl, Biologe und aktuelles Mitglied der Deutschen Strahlenschutzbehörde, berichtete über ausgewählte Studien aus dem REFLEX-Projekt, wissenschaftliche Methodik und deren Vermittlung.

Lerchl ist der Wissenschaftler, der die Herausgeber der Fachzeitschriften über den Fälschungsverdacht im Zusammenhang mit Studien aus dem REFLEX-Projekt an der Medizinischen Universität Wien und deren Ergebnissen zu DNA-Strangbrüchen informiert hat.

Lerchl erläuterte, dass einer der häufigen Fehler bei der Datenmanipulation die Tatsache ist, dass die erfundenen Werte weniger weit verbreitet sind als in echten Experimenten, und diskutierte die Nachweismethoden und die Folgen dieser im Detail.

„Insgesamt 8 Publikationen der Medizinischen Universität Wien, die im Rahmen des von der EU geförderten REFLEX-Programms verfasst wurden, unterliegen einem konkreten Fälschungsverdacht“, so Lerchl abschließend.

SERVICE: Reflex:

Das REFLEX-Projekt ist ein von der EU gefördertes Forschungsprojekt im Rahmen des 5.Rahmenprogramms, an dem 12 Forschungsgruppen aus 7 europäischen Ländern teilnahmen.

Ziel war es, verschiedene Arten lebender Zellen in Laborexperimenten zu untersuchen, um herauszufinden, ob die Voraussetzungen für Gesundheitsschäden auf zellulärer oder molekularer Ebene durch nieder – und hochfrequente Felder erfüllt sind.

Mehrere Forscherteams der REFLEX-Gruppe konnten keine Auswirkungen niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder und hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf das Zellwachstum, die Zelldifferenzierung oder den programmierten Zelltod (Apoptose) feststellen.

Die Ergebnisse in Bezug auf die Genexpression, also die Umwandlung von genetischer Information in funktionelle Genprodukte, in der Regel Proteine, waren vielfältig und komplex, aber es liegen keine Beweise dafür vor, inwieweit diese Ergebnisse wiederholbar und von biologischer Relevanz sind.“

… aus diesem Englischen Test:

The Reflex-Study (Vienna Part)

The part of the REFLEX study which was conducted in Vienna was publicly accused of being fraudulent which let to investigations by the Medical University of Vienna where the study was conducted. As a result, part oft he study was retratced for obvious de-blinding. In a scientific workshop organised by both the FMK and the German FGF (Forschungsgemeinschaft Funk) on ‚Mobile Telecommunications and genetic make-up‘ in 2008, experts provided their insights into the REFLEX study and other relevant scientific studies. This article summarizes the contents oft he workshop:

Do mobile phones damage the genetic make-up?

Four international, top-level speakers answered this question at an information event run by the Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF – Radio Research Association) and the Forum Mobilkommunikation (FMK – Forum for Mobile Communication) on 17.9.2008 in Vienna.  The event provided both an overview of the current state of scientific knowledge in this field and also discussed the recent controversies surrounding the apparently manipulated studies at the Medical University of Vienna. The experts were all agreed that higher and more verifiable quality criteria are required to ensure good scientific practice.

Genotoxicity, Prof. Dr. Jürgen Kiefer, formerly of Giessen University, Germany
The renowned physicist provided an insight into the complex world of genotoxicity. “Genotoxic changes in DNA also occur in untreated cells – as a result of physiological and biochemical processes, and this limits the sensitivity of any test procedure,” according to Kiefer. This means that a few tests, easily available experimentally, are not sufficient to supply clear proof of genotoxic effects, but that it is necessary to demonstrate a cohesive action profile.

The effects of high-frequency electromagnetic fields on the human genotype – an overview; Prof. Dr. Günter Obe, formerly of Duisburg-Essen University, Germany
The cytogenetics specialist, Prof. Dr. Obe, also pointed out the difficulty of evaluating studies on mobile telephones, explaining that precise examination of the experimental parameters and awareness of the mechanisms leading to damage of the chromosomal DNA are required. With respect to the concrete research scenario, he had the following to say: “Analyses of the effects of high-frequency electromagnetic fields (EMF) in damaging the genetic make-up and causing cancer are primarily negative. Positive findings are often unconvincing and tend rather to suggest defects in the implementation of the experiments involved”. He told the audience that this can be explained by a positive correlation between mutagenic and carcinogenic effects: “If high-frequency electromagnetic fields (note: as in mobile phones) were mutagenic, they should thus also be carcinogenic. Studies on mice and rats, and epidemiological studies in humans are however largely negative. So it is not possible to derive any mutagenic effect on the part of high-frequency electromagnetic fields from these analyses either,” according to Obe.

The reproducibility of genotoxic effects caused by high-frequency EMF found in the REFLEX Project, Prof. Dr. Günter Speit, Ulm University, Germany
Human genetics specialist Dr. Speit presented the independent repeat studies regarding the results obtained on cell cultures within the framework of the EU REFLEX Project. Several experiments were carried out in his laboratory in collaboration with colleagues of Prof. Rüdiger (Vienna). “In none of the experiments was there any indication of a genotoxic effect caused by high-frequency electromagnetic fields,” said Speit. Furthermore, the possibility of a malfunction in the exposure unit and differences in implementation of the experiments was also ruled out.

Scientific methodology and communication, Prof. Dr. Alexander Lerchl, Jacobs University Bremen, Germany
Prof. Alexander Lerchl, biologist and current member of the German radiation protection authority, reported on selected studies from the REFLEX Project, scientific methodology and the communication of this. Lerchl is the scientist who informed the publishers of the scientific journals of the suspected falsification in connection with studies from the REFLEX Project carried out at the Medical University of Vienna and their results regarding DNA strand breakages. Lerchl explained that one of the frequent errors made with data manipulation is the fact that the invented values are less widely distributed than in genuine experiments and discussed the methods of detection and the consequences of these in some detail. “A total of 8 publications from the Medical University of Vienna, written in the context of the REFLEX program sponsored by the EU, are subject to concrete suspicions of falsification”, concluded Lerchl.

SERVICE:
Reflex:
The REFLEX Project is a research project sponsored by the EU as part of the 5th Framework Programme, in which 12 research groups from 7 European countries took part. The aim was to study various types of living cells in laboratory experiments to discover whether the prerequisites are met for health damage at cellular or molecular level caused by low- and high-frequency fields. Several research teams in the REFLEX group were unable to find any effects of low-frequency electrical and magnetic fields and of high-frequency electromagnetic fields on cell growth, cell differentiation or programmed cell death (apoptosis). The results with respect to gene expression, in other words the transformation of genetic information into functional gene products, usually proteins, were varied and complex, but no evidence is available as to the extent to which these results are repeatable and of biological relevance.

Link to the Wikipedia entry about Reflex (german): http://de.wikipedia.org/wiki/REFLEX-Studie

Quelle: https://web.archive.org/web/20201026213144/https://www.fmk.at/en/science/studies/austria/reflex-study/

2008: Rufunterdrückung: Das Sittenbild hinter den angeblich gefälschten Handystudien

„Freunde zitieren Elisabeth K. mit dem Satz: „Eine weniger starke Persönlichkeit hätte sich wahrscheinlich schon umgebracht.“

„Seit Monaten wird die 34-jährige Ex-Laborantin der Wiener Medizin-Universität in ihrer beruflichen Existenz bedroht und darf nicht mehr mit Medien sprechen.“

„Sie wird beschuldigt, zwei wissenschaftliche Studien über mögliche Gesundheitsschäden von Handystrahlen wissentlich gefälscht zu haben.“

https://www.profil.at/home/rufunterdrueckung-das-sittenbild-handystudien-226363

Links:

Die Seriösität dieser Quellen, kann leider nicht bestätigt werden:

egal ob diese Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/beim-tricksen-ertappt-a-068e1b04-0002-0001-0000-000057119391

oder diese Quelle: https://www.diagnose-funk.org/

REFLEX-STUDIE