Abest as Possible

Lungenkrebs und nie geraucht?330px-wellasbestdach-233-3354_img
Dann könnte Asbest die mögliche Ursache sein.

Wir schreiben das Jahr 1970, die Menschheit lobt ihre eigene Genialität: Eine bis 1000 Grad Hitzebeständige Faser… billig herzustellen… überall wird diese hineingemischt. Gebäudeisolation, Spritzasbest, Asbestplatten, Betonasbest („Wellblech“ ähnlich)… dabei absolut tödlich.

Heute noch wird KAUM KONTROLLIERT, das PROBLEM VERDRÄNGT UND NICHT AUSREICHEND INFORMIERT, Menschen erkennen erst spät, dass es sich um Asbest handelt zumal es nicht immer mit bloßem Auge z.B. im FLIESSENKLEBER erkennbar ist.

Die Opferzahlen gehen laut icij.org in die Millionen.

Dass es 35 JAHRE (!!!) von dem Bekanntwerden der Gefahr bis zum EU-Verbot des Stoffes (scheinbar nicht in Russland und Indien wo es IMMER NOCH HERGESTELLT WIRD) gedauert hat, ist scheinbar einem regen Lobbyismus zuzuschreiben.

Wessen Lobbyismus?

Wer geht hier für Profit ÜBER LEICHEN?

„Schweizer Industriellen Schmidheiny stephan-schmidheiny-eternit-ag-asbestos, der ein weltweites Asbest-Kartell kontrolliert. Schmidheiny ist Großaktionär der westdeutschen Eternit AG…. Eternit-Konkurrenten Wannit, Fulgurit und Toschi verzeichneten drastische Absatzeinbußen….

Schon bevor der Asbestbericht erschienen war, hatten die Betriebsräte der Eternit AG ein Warnschreiben an den Bonner Arbeitsminister Herbert Ehrenberg arbeitsminister-herbert-ehrenberg-bundesarchiv_b_145_bild-f039152-0022_bonn-bad_godesberg_bundeskongress_jungsozialistengeschickt. Bis zu 1000 Arbeitsplätze, menetekelte die Arbeitnehmer-Lobby, seien gefährdet, wenn das Umweltbundesamt ein Asbestverbot empfehlen sollte.

Die Betriebsräte wiederholten in ihrem Schreiben ein Standardargument, mit dem die Asbestzement-Hersteller schon seit Jahren die Gesundheitsgefährdung durch Asbest rechtfertigen. Ohne die Giftfaser, so die Asbestverarbeiter, könnten wichtige Baustoffe nicht hergestellt werden.

Weder Dachschindeln noch Wellplatten, weder Fassadenverkleidungen noch Wasserleitungen, behaupten die Eternit-Techniker, wären zur Zeit ohne Asbest denkbar. Die Faser nämlich trotzt Hitze ebenso wie Kälte, ist zugfest und elastisch, weist Wasser ab und ist zudem noch säurefest.
Ein angemessener Ersatz für die Wunderfaser, so Eternit-Techniker Paul Bornemann, sei „noch lange nicht in Sicht“. Kein Werkstoff weise die gleichen positiven Eigenschaften auf.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Es trifft zwar zu, daß der Werkstoff Asbest nur mit Mühe völlig zu ersetzen ist. Aber die Wissenschaftler haben inzwischen eine Reihe von Alternativen zu den Giftstoffen entwickelt.

Daß die Zementwerke dennoch nicht auf neue Fasern und andere Produkte ausweichen, hat andere Gründe: Obwohl in Ländern wie Schweden oder Holland Asbestprodukte schon seit längerem verboten sind, haben sich die westdeutschen Zementmischer kaum auf ein Asbestverbot in der Bundesrepublik vorbereitet.

Zwar bemühte sich die deutsche Eternit AG, ihre Asbest-Monostruktur durch Firmenkäufe aufzulockern.

So nistete sich der Branchenführer etwa bei dem Neusser Flachdach-Spezialisten Esser ein, und er beginnt gerade eine eigene Betondachstein-Produktion.

Aber trotz dieser neuen Aktivitäten bleibt die Eternit AG noch immer vom Asbest abhängig: Die neuen Produktionszweige machen bisher nur etwa zehn Prozent des Eternit-Umsatzes aus.

Daran wird sich wohl auch in Zukunft nur wenig ändern, sofern nicht ein Verbot den Eternit-Managern das Geschäft verdirbt.

Und es ist ein gutes Geschäft.

Denn die westdeutsche Eternit AG ist nur der Ableger einer Firmengruppe, die weltweit — vom Abbau des Rohstoffs bis zur Verarbeitung — am Asbest verdient.

Dem Eternit-Großaktionär gehören Asbestminen in Italien ebenso wie in Kanada.

Er verarbeitet das Mineral in Südafrika und in Brasilien, in Belgien und in Guatemala.“

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14328650.html

“ größte Arbeitgeber in Asbestos, die Minengesellschaft Johns Manville Ltd

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14345798.html

Johns Manville, a Berkshire Hathaway company“ = der achso philantrophische „Schein-Weltverbesserer“ WARREN BUFFET!

Eternit

1972, im Alter von 25 Jahren, begann Stephan Schmidheiny seine unternehmerische Karriere im Vertriebsbereich der Schweizer Eternit Gruppe, die seit den 1920er Jahren der Familie Schmidheiny gehörte und ihm später von seinem Vater übertragen wurde. 1976, vier Jahre nach seinem Einstieg, wurde er Chief Executive Officer (CEO) der Schweizer Eternit Gruppe.

1978 gab Schmidheiny, nunmehr Verwaltungsratspräsident, bekannt, vollständig auf Asbest verzichten zu wollen, weit vor dem seit 2005 europaweit geltenden Asbestverbot. Zugleich ließ er nach Substituten forschen und es gelang innerhalb von vier Jahren, neue Fasermischungen bis zur Produktreife zu entwickeln. 1989, fünf Jahre nach der Übernahme der Gruppe von seinem Vater, war Schmidheiny aus der Eternit-Gruppe komplett ausgestiegen.[10]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Schmidheiny

Wikipedia schreibt:

Entsorgung auf Deponien

Kein Verwertungsverfahren hat sich als optimal und technisch durchführbar herausgestellt, so dass die Entsorgung asbesthaltiger Abfälle derzeit nur über DK I-, II- oder III-Deponien (ehem. Hausmülldeponien bzw. Deponien für gefährliche Abfälle) läuft

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Asbest

D.h. Asbest ist ein „ERBE“ ähnlich des ATOMMÜLLS ÜBER GENERATIONEN!

MEINEN TÖDLICHSTEN DANK! ALLEN BETEILIGTEN PROFITEUREN UND DUMMBEUTELN!

According to the International Consortium of Investigative Journalists, nearly $100 million in public and private money has been spent by these companies since the 1980s on asbestos propaganda. Most of these lobbying organizations are based in the countries that have economic ties to asbestos. Russia, India and Brazil have the largest pro-asbestos campaigns, though there are several other organizations around the world.

Chrysotile Association

This Russian-based organization has gained a firm hold on the country’s government, securing unwavering support for companies like Uralasbest. Approximately $800 million a year is produced by the asbestos mines in the city of Asbest and its counterpart in Kazakhstan.

Because of the lobbying efforts, Russian Prime Minister Vladimir Putin “promised to support Russian producers of chrysotile, especially in situations where we find ourselves under political pressure at the international level.” The organization’s website even presents a comic featuring a super hero named Super Chrysotile who battles special interests that try to ban the use of the mineral.

Asbestos Cement Products Manufacturers Association (ACPMA)

ACPMA is a New Delhi-based organization funded by 12 asbestos companies. ACPMAs long-standing argument is that the dangers of asbestos are “not based on any scientific evidence in India or elsewhere, and is totally dictated by vested commercial interests.”

The company even took out an ad in The Times of India called “Blast Those Myths About Asbestos Cement.” The ad asserted that the soaring mesothelioma cancer rates in the West were a result of careless practices and the use of amphiboles (brown and blue asbestos). The ad claims that practices today make asbestos safer and that asbestos-containing materials are “strong, durable, economical, energy efficient and eco-friendly.”

India remains one of the largest consumers of asbestos materials, which are mainly used to make cheap housing for the country’s poor. ACPMA claimed that weathering of asbestos-containing materials wasn’t a problem in India because the weather was milder than in other countries.

Brazilian Chrysotile Institute

This Brazilian lobbying group based in the city of Go is (near Brazils asbestos mine) has taken millions of dollars since 2006 and enjoys a tax-exempt status. When several international health and labor organizations projected that nearly 100,000 asbestos-related deaths occurred every year, the organization claimed those figures were based on old data.

When accused by a state prosecutor of being a special interest group for asbestos companies, the organization claimed it “ensures the health and security of workers and users,” protects the environment and provides information regarding asbestos to the public.

Canada’s Chrysotile Institute

In addition to these active lobbying groups, Canada’s Chrysotile Institute was also one of the industry’s strongest supporters. Canada has had a long history with asbestos, and the Chrysotile Institute has been involved every step of the way. Their approach has been to demonize brown and blue asbestos (known as amphiboles) and promote white asbestos (chrysotile) as non-cancerous.

Despite ample evidence that all forms of the mineral are dangerous, the institute claims chrysotile fibers do not accumulate in the lungs. Their message is that asbestos opponents are creating unfounded public hysteria in the name of serving only their economic or ideological interests. According to them, the dangers of asbestos are a thing of the past.

Even with the efforts of this powerful organization, however, Canadian citizens have spoken out against the practice of exporting a cancerous material. Because of growing public concern and protests, the institute closed its doors in April 2012.

While asbestos lobbying groups have been largely successful, asbestos opponents have been working hard to counteract the propaganda. As public awareness about the dangers of asbestos grows, these lobbying organizations will continue to try to obscure the truth about the dangers of the mineral.

Links:

https://www.icij.org/project/dangers-dust/exporting-epidemic

https://www.icij.org/project/dangers-dust/russia-worlds-asbestos-behemoth