Wie viel Erdöl gibt es am Nordpol/Arctic? – How much Oil is in the Arctic/Northpole?

2018/2019: Erdölverbrauch vermutlich bei 100 Millionen Barrel/Fässer pro TAG!

ein Barrel = Fass hat 159L * 100.000.000 = 15.900.000.000 L pro Tag,

„Yet, Peter is right: “crossing the 100 million thresholds of anything has a worrying air of unsustainability.

So, a new plan is needed, one that doesn’t rely on overzealous polarization of energy systems.”“

https://www.arcenergyinstitute.com/100-million-barrels-per-day/

https://geographical.co.uk/nature/climate/item/3102-climatewatch-barrells

60% für Transport – the „rest“ goes into Plastic

„Of the almost 100 million barrels of oil consumed daily, more than 60 million bpd goes for transport, and alternative fuel systems such as battery-powered electric cars still have little market share“ (Quelle: reuters.com)

World Energy Outlook: Wohin geht die Reise der Preise?

„Although many hope that oil companies will drill for oil when prices go up and close the supply gap looming within the next few years, very little oil has been found to drill for for several years now.

The IEA 2018 report also says that shale oil will not rescue us, and likely to peak in the mid-2020s.“

src: energyskeptic.com

D.h. nach diesen Angaben muss die Welt davon ausgehen, dass die US-Fracking-Blase c.a. 2025 „platzt“ d.h. dann wird es mit dem „Fracking-Wunder“ in Nordamerika vorbei sein, d.h. der Öl-Output nachgeben.

Auch der Nordpol wird uns (vermutlich) nicht retten weil:

  • Hoher Förderaufwand
  • weniger Öl als Venezuela

s.h. dazu weiter unten mehr.

Gehen wir von 2030 aus, d.h. in bis in 10 Jahren, könnte der Ölpreis massiv ansteigen, darauf sollte man sich vorbereiten.

D.h. die Welt hat noch 10 Jahre Zeit um Alternativen zu entwickeln, was ich besonders verheerend Finde, dass die, die das große Geschäfft machen zum Teil relativ wenig in den Ausbau von Alternativen investieren.

Es kann sein, dass dann um bestehende „alte“ Ölquellen welche ihren Peak schon lange hinter sich haben, „nachgefrackt“ wird und dann kann man noch weitere 5 Jahre bis 2035 „so weiter machen“.

Danach wird aber der Kampf um die verbleibenden letzten Ölblasen noch heftiger und der Preis vermutlich sogar über 2€ und mehr der Liter Benzin/Diesel steigen.

Die Ölreserven von Saudi Arabien könnten schon recht bald zum Ende kommen (es wird vermutlich um bestehenden Erdöl-Felder „nachgefrackt“) Venezuela hat noch Öl, weil deren Ölfördermenge relativ gering war, ist man dort an einem direkten Zugriff und einer entsprechenden Steigerung der Fördermengen interessiert.

Wie lange die Ölvorräte halten werden ist nicht bekannt und muss ständig neu berechnet werden, bekannt ist nur, dass immer schneller gefrackt und neue Mini-Ölfunde gefunden und erschlossen werden müssen um den globalen Förderoutput zu halten.

Ein zweites Saudi Arabien ist aktuell NICHT in Sicht.

Definitiv nicht nachhaltig, aber wenn es ganz Markt-Ökonomisch sieht wird es mit dem Erdöl noch 10-20 Jahre „noch gehen“, aber mit immer mehr Input für immer weniger Output, d.h. der Aufwand die Fördermenge oben zu halten steigt jetzt schon.

Die massive Trendwende bei den Erneuerbaren wird vermutlich c.a. 2040 kommen, wenn uns bis dahin der Sturm des Klimawandels nicht schon weggefegt hat.

Es ist also alles sehr langfristig zu sehen.

D.h. das Timing ist wichtig, weil ob sich Solar, Batterien und Elektromobilität rechnet oder nicht, hängt einfach massiv vom Ölpreis ab.

„The 2010s oil glut is a considerable surplus of crude oil that started in 2014–2015 and accelerated in 2016, with multiple causes. They include general oversupply as US and Canadian tight oil (shale oil) production reached critical volumes, geopolitical rivalries amongst oil-producing nations, falling demand across commodities markets due to the deceleration of the Chinese economy, and possible restraint of long-term demand as Environmental policy promotes fuel efficiency and steers an increasing share of energy consumption away from fossil fuels. “

https://en.wikipedia.org/wiki/2010s_oil_glut

Wie viel Erdöl gibt es am Nordpol/Arctic?

(Internet available Data in 2019-01)

Natürlich weiß wiedermal keiner genaue Zahlen, aber eine Schätzung der U.S. Geological Survey (USGS) in 2008 geht von Energie „im Wert“ von 240 Milliarden Barrels Öl am Nordpol/Arctic aus.

Das sind weniger als die in 2019 vermuteten Öl-Reserven von Venezuela.

„240 billion proven barrels of oil“ (mit „Billionen“ meinen die Amis „Milliarden“)

= 240.000.000.000 Barrels

http://large.stanford.edu/courses/2015/ph240/urban2/

Zum Vergleich: Venezuela hat 300,878 proven reserves (millions of barrels)

= 300.878.000.000 Barrels

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_proven_oil_reserves

Der Welt-Öl-Bedarf war 2015: 93 Millionen Barrel Öl pro Tag.

„The total worldwide oil consumption was 93 million barrels per day (bbl/day) on average in 2015 according to the International Energy Agency (IEA).[3]“ (Quelle: wikipedia.org)

D.h. allein die geschätzten Vorräte des Nordpols würden der 2015er Verbrauchs-Welt 240.000.000.000/93.000.000 = 2580 Tage / 365 = 7 Jahre reichen.

die von Venezuela: 300878000000/93000000 = 3235Tage / 365 = 8 Jahre.

D.h. das „Ende“ ist absehbar und man sollte schon heute langsam aber sicher gegensteuern.

Wer das nicht tut und länger leben möchte als 2030,

sollte heute schon die Weichen stellen,

damit wir ein Konflikt-Armes 2030 bekommen

und nicht ein noch turbulenteres von noch mehr Kriegen (dem tödlichsten aller „Wettbewerbe“) um die letzten verbleibenden Öl-Mini-Reserven bekommen.

Mitdenken, langfristig denken und investieren, wir brauchen nicht noch mehr Hass, absolut vermeidbar.

Wie sieht es mit den Alternativen aus?

Videos:

Links:

PeakOil within reach