Sklave oder Sklaventreiber – what is your way?

„Dienen die Strukturen uns? Oder dienen wir den Strukturen?“ (Max, Earthship, Tempelhof)

wir fassen zusammen:

Entweder gehörste zu den Sklaven (und haste ein gutes Gewissen, aber biste arm, fühlste Dich versklavt und verarscht und verraten)

oder

zu den Sklaventreibern (haste kein gutes Gewissen, aber das kann man regelmäßig in Drogen und Alkohol ertränken dann schreit es nicht mehr so laut… biste reich, angesehen, Porsche-fahrend und Welt-verheizend)

Das perverseste: Die versklavten denken es wäre alles „Normal“.

Derweil: Was hält einen König davon ab, seine eigenen Kartoffeln anzubauen?

Stellen wir uns mal eine Alternative vor

10 Menschen gemischten Alters würden sich über’s internet abstimmen und freiwillig eine Wahl-„Familie“ gründen… Sie bekämen einen Hektar (unverseuchtes) Land vom Staat geschenkt (!).

Sie bekommen unterstützung um sich selbst zu versorgen… mit frischem Wasser (Brunnenbau, Regenwasser-Recycling), mit Nahrungsmittel, beim Hausbau (Earthship!!!) und bei der Energie-Versorgung (Wald nachhaltig bewirtschaften).

Was wäre das Resultat?

GESÜNDERE, GLÜCKLICHERE, MÜNDIGE, UNABHÄNGIGE, FREIE BÜRGER…

Doch das wäre

MACHTVERLUST FÜR PRIVATE- UND STAATLICHE-MACHT-MONOPOLISTEN

Also hat weder Staat noch Privat-Wirtschaft ein interesse an mündigen, unabhängigen Bürgern… Sie brüten die verschleierte Diktatur und belügen sich dabei selbst, als ob man ewig so weiter machen könnte, weil man es aufgrund von Adel oder Leistung „verdient“ hat reicher zu sein als die anderen.

Arroganz muss man auch üben. Und wie schrecklich wäre es, wenn man kein besonders grosses Haus, keinen Pool, keine Yacht und kein besonders (Sprit schluckendes) Auto mehr hätte…. schrecklich für’s eigene Selbstwert-Gefühl.

Man würde ja praktisch aufhören zu existieren… oder?

Oder ist es möglich seinen wert auch nicht über den Kontostand zu definieren?

Und falls ja… müsste man dann evtl. sich als Mensch weiter entwickeln… weiterentwickeln wohin?

Zu einem besseren Menschen?

Einem einfühlenderen, kommunikativeren, selbstlosen, nachsichtigen, rücksichtsvollen Menschen der gelernt hat zu lieben?

Ach ne zu anstrengend… bleiben wir lieber reich und ignorant.

Ist ja auch spannend zu sehen, welcher Brutus Cäsar ermorden wird… oder ob eine weitere französische Revolution oder einfach nur Bürgerkrieg und Anarchie auch den Reichen das Leben irgendwann zur Hölle macht.

Jesus war Gottes Sohn und trotzdem (material) arm.

Buddha war Sohn eines Reichen und wollte das dann alles nicht mehr…

Gandhi war Rechtsanwalt und legte seinen Anzug ab um sich traditionelle indische Kleidung SELBST (!) herzustellen… (man sieht in dauernd am Spinnrad sitzen)

… „DIESER WEG…. WIRD KEIN LEICHTER SEIN… “

Man merkt auch

Dass Menschen ständig bemüht sind ihr volles Potential zu leben…

D.h. Sie ergreifen normalerweise ihre Möglichkeiten.

Jetzt ist erst mal nichts daran verkehrt…

Aber irgendwann sollte das Gewissen anklopfen und sagen: „Ja ein Porsche ist toll… aber wenn Menschen (indirekt) dafür leiden und sterben müssen… macht es dann Sinn?“

Wer hier keinen Zusammenhang sieht… steckt tief in der Matrix… und hat absichtliche oder unabsichtliche Bildungslücken.

Ich weis nicht ob die (Menschheits)Welt zu retten ist, aber sollten wir es nicht wenigstens versuchen?